Der Pfarrplan 2004 brachte dem Calwer Kirchenbezirk eine zusätz
liche Pfarrstelle. V.a auf Betreiben des Bezirksjugendwerks und der Gäugemeinden des Kirchenbezirks Calw hat die Bezirkssynode beschlossen, eine halbe Pfarrstelle für eine noch aufzubauende Jugendkirche einzusetzen.
September 2004: Start.
Im September 2004 hat Hans-Ulrich Läpple als Pfarrer z.A. diese Aufgabe übernommen. Etwa zehn junge Menschen fanden sich, die Jugendkirche auf den Weg zu bringen. Schnell war klar, dass ein regelmäßiger Gottesdienst die Mitte sein soll. Wir arbeiteten hart, beteten, hatten Spaß miteinander und wir haben viel gesungen.
Weihnachten 2004: Der ChoyLaden wird „
besetzt“.
Um Weihnachten 2004 ist uns das uralte leerstehende Haus in der Hauptstraße aufgefallen. Ehemals war es ein Kaufladen. Bei der ersten Besichtigung waren wir ein bisschen überfordert. Die alte und heruntergekommene Hütte – sollte das der Ort für die Jugendkirche sein? Aber bald war uns klar, das ist die optimale Location. Dann haben wir zugegriffen und 10 Wochen renoviert. Jetzt sind wir schon ein bisschen stolz auf unsern Laden-Gottesdienst-Raum. Wir nennen unser Haus auch Himmelsgeschenk, es bietet uns einfach alles, was wir brauchen.
Mai 2005: Der erste Gottesdienst.
Seit Mai 2005 feiern wir hier Gottesdienst und wir staunen, was alles geworden ist. Wir können nur sagen: Gott hat uns hier viele offene Türen geschenkt und das alles ermöglicht, was geworden ist.
2006 bis 2008 ist die Zeit, in der sich die Jugendkirche etabliert. Verschiedene Teams bilden sich aus. Glaubensgrundkurse, Gebetsfrühstückstreff, Freizeiten, Mitarbeiterwochenenden finden statt. Eine wichtige Inspirationsquelle wird das European Churchplanting Network, die Vernetzung mit den anderen Jugendgemeinden Württembergs und das Networkcamp.
April 2009: Ein zweiter Hauptamtlicher wird angestellt.
Seit April 2009 stellen wir Christoph Schneider bei Choy an. Wir haben gemerkt, dass wir nicht nur für uns selbst da sein können. Jesus nachzufolgen ist mehr als selbst aufzutanken. Wir wollen den Schritt hinaus wagen. Schon die ersten Schritte haben Dynamik in unsern „Laden“ gebracht. Wir sind gespannt wie es weiter geht. Jedenfalls haben wir riesige Lust mehr von Gottes Reich zu erfahren.

