CHOY-Fundgrube mit Video-Impulsen für die Krise

Willkommen in der „CHOY-Fundgrube“ zur Corona-Krise!
Du brauchst einen anregenden Impuls, ein mutmachendes gutes Wort oder willst einfach mal auf andere Gedanken kommen? – Dann bist du genau richtig auf dieser „Fundgruben“-Seite. Sie schenkt dir (hoffentlich!) hilfreiche Video-Impulse, lässt dich Kraft tanken und weiterkommen.
Sie wird ständig weiter gefüttert. Hast du eine Anregung, dann lass‘ sie uns hören! 🙂

Vorneweg noch 2 hilfreiche Links

>> „online-Tagebuch der Krise für dich zum Anschauen“
Gerade jetzt sind wir gefordert, mit uns zuhause zurechtzukommen und Abstand voneinander zu halten. Und gleichzeitig brauchen wir einander mehr denn je. Darum bieten wir hier eine „Online-Tagebuch“ an – für deine Gedanken, Worte, Gebete. Du möchtest etwas sagen, fragen oder anderen Mut machen? Du hast etwas Mutmachendes erlebt und willst andere damit motivieren? – Auch anonym ist dies möglich: Eigene Eintragungen ins Tagebuch machst du auf dieser Tafel mit dem Code #G769.

>> grundlegende Infos zum Umgang der Jugendkirche CHOY mit der Corona-Krise

> „zuhause um 10“: jeden Tag ab 10 Uhr ein Vorschlag des evang. Landesjugendwerks, was Jugendliche zuhause tun können (opens in a new tab)“>>> „zuhause um 10“: jeden Tag ab 10 Uhr ein Vorschlag des evang. Landesjugendwerks, was Jugendliche zuhause tun können (ein weiterer Vorschlag findet sich dort auch für Kinder)

Fundgrube

In deinem Arm“ (Jennifer Pepper)

Umarmt, gehalten, getragen: Mitten in aller Bedrängnis erfahren wir im Leben mit Gott eine verwegene Freiheit. „Weltüberlegenheit“ der Christen, nannte es einst der berühmte Theologe Adolf Harnack. Diese Weltüberlegenheit wird dort bedeutsam, wo Emotionen hochkochen, die Angst sich ausbreitet und leicht Panik ausbricht. Denn sie schafft eine wohltuende Distanz und kühlt den Kopf auf Vernunft-Temperatur. „Ich kann beides“, bekennt Paulus weltüberlegen: „Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden.“ (Philipper 4,12) Das ist nur möglich, wenn ich mich von Gott umarmt erlebe, egal, in welcher Lebenslage ich stehe. Wo kann ich heute – und wenn auch nur einen Hauch – diese Weltüberlegenheit inhalieren?

„Atme tief ein“ (Kontra K)

„Es herrscht Krieg“, sagen viele derzeit. Krieg gegen einen unsichtbaren, aber unheimlichen Feind. Menschen, ja ganze Gesellschaften befinden sich im Kampf – Verletzte, Verwundete, Getötete durch den „Feind Corona“. Womöglich unterstützt durch manches fragwürdige Entscheiden und Verhalten des Menschen in den letzten Jahren (in Bezug auf Gesundheitspolitik, Tierhaltung, Ernährungsweisen etc.) Ja, wir sind angeschossen. Und Kontra K. nimmt uns in den Kampf hinein.

Das Kämpfen und (immer wieder) Aufstehen ist dem Gottesglauben nicht fremd, denn Glaube heißt nie, die Welt durch Gott etwas mehr rosa zu tünchen… Christus kämpft gegen Dämonen und Sünde und für das Heil der Menschen. Paulus lebt Leidenschaft und gibt alles, wenn er sagt: „Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; … Ich aber laufe nicht wie ins Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust nicht wie einer, der in die Luft schlägt, sondern ich schinde meinen Leib und bezwinge ihn, dass ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.“ (1. Korinther 9,26-27)
Welche Überzeugungen lebst du heute entschlossen und konsequent? Und welche Hand wird DICH dabei stärken und aufrichten?

„Wo bleibt Gott?!“ (Poetry Slam)

Diese Besinnung ist eher „vollkornartig“ und weniger unterhaltsam (auch etwas länger als üblich): „Wo ist Gott jetzt?!“ kann man in diesen Tagen fragen – noch mehr, wenn man seinen Blick auf die Brennpunkte der Krise wie nach Norditalien lenkt. Es ist eine alte Frage, die immer wieder neu aktuell wird. „Könnte Gott nicht…?! Warum lässt er es zu? Woher kommt das Böse?!“ – Wie wichtig solche Fragen sind, merken wir allein schon daran, dass sie keine abschließende Antwort bis heute gefunden haben. Lebenswichtige Fragen lassen sich nicht locker mal googeln, sondern beschäftgen uns eben ein Leben lang. Theologisch lassen sich beim Versuch einer Beantwortung dieser Fragen 3 Grundwege entdecken:

Allmachtstheologisch: Gottes richtender Zorn
Gott sitzt allmächtig im Regiment und ist Herr der Geschichte. Meistens sind seine Gedanken soviel höher als unsere, und wir können dieses Regiment nicht nachzeichnen. Nur manchmal, eher selten können wir ahnen, dass er in der Weltgeschichte am Werk sein muss: Segnend, dass wir uns an seinem Wirken freuen (z.B. beim Fall der Berliner Mauer), oder womöglich prüfend-richtend-zürnend. Hier hört man Stimmen wie Psalm 90,7-9: „Das macht dein Zorn, dass wir so vergehen, und dein Grimm, dass wir so plötzlich dahinmüssen. Denn unsre Missetaten stellst du vor dich, unsre unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht. Darum fahren alle unsre Tage dahin durch deinen Zorn, wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschwätz.“

In Bezug auf Gericht und Zorn Gottes ist zweierlei im Auge zu behalten:
a. Gott zürnt NICHT auf menschliche Weise, dass er einfach „draufschlägt“, sondern vielmehr so, indem er sich vom Weg des Menschen schlicht zurückzieht und den Menschen diesem überlässt. Zorn Gottes ist das Leid, das der Mensch selbst über sich und die Schöpfung bringt. Der enthemmte Mensch, dem sich Gott verbirgt und seiner Endlichkeit überlässt. Ist der Corona-Virus womöglich durch menschliche (!) Versuchslabore in Wuhan zum Menschen übergesprungen?! Steht er in Vebindung mit der Art und Weise, wie wir generell mit Schöpfung und insbesonderen Tieren vefährt? – Jedenfalls ist diese Art Zorn Gottes identisch mit seinem Schmerz um uns…
b. Jede (!) weitere Analyse bzw. Konkretion, wie und womit genau und mit welchem (Irr)Sinn Gott zürnt und richtet, ist für uns Menschen NICHT zu verstehen und NICHT zu ergründen. Darüber können wir auch nicht spekulieren. Denn in diesem Handeln ist Gott für uns schlicht verborgen, eine BlackBox, über die nichts weiter sagbar ist. Wir, so Luther, können Gott nur näher verstehen, wenn wir darauf achten, wie er sich uns in Jesus Christus gezeigt hat.

Kreuzestheologisch: der mitleidende und heilende Gott in Christus
In Jesus Christus, so glauben Christen, hat sich Gott offenbart und so gezeigt, wie er für uns da ist. Daran sollen wir uns halten! Gott ist also da, um heilend zurechtzubringen. Das Kreuz Jesu macht dabei unumstritten deutlich: Gott erleidet Leiden, als Mensch das menschliche Leiden. Indem er unser Leiden teilt und mitleidet, halbiert sich Leid und Last und kann heilen. So heißt es in Jesaja 53,4-5 beispielsweise: „Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“

Der Theologe Rainer Haak hat es einmal so auf den Punkt gebracht: „Wo ist Gott, wenn ein Kind verhungert? Wo ist Gott, wenn Menschen Menschen töten? Wo ist Gott, wenn Menschen vor die Hunde gehen? – Dort, genau dort ist Gott: Gott verhungert vor unseren Augen. Gott stirbt durch unsere Hände. Gott geht vor die Hunde…“ Das Kreuz Jesu zeigt: Gott lässt alle Gewalt und alles Leiden sich am Kreuz austoben, nimmt es auf sich und zerreißt sich aus Liebe für uns…

Ethisch: Anfrage an den Menschen
Was dies meint und wie dies zu skizzieren ist, leistet der heutige YouTube-Clip oben. Spannend zu verfolgen und nich zu spoilern! Auch diese Antwortspur hat biblische Stimmen für sich, z.B. sagt Jesus in der Bergpredigt: „Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“ (Mt 5,5-8)

Tja, und was ist nun eigentlich richtig? Diese 3 Antwortspuren bringen Diskussionen, die wir uns im Glauben nicht ersparen können. Wir wachsen daran. Gerne kannst du ja auch auf der Seite einen Kommentar hinterlassen oder eine Frage stellen…

Mach‘ dich aber auf die Suche, denn: Wo ER bleibt, kann ich bleiben, finde ich Bleibe. Wo er bleibt, da bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung. Da bleibe ich nicht auf der Strecke oder dort, wo der Pfeffer wächst. Da bleibt genügend Leben. In allem Kampf. Trost in allem Verlust. Worin findest du heute eine Bleibe?

„Satt werden – Brot“

Brot selber backen?

An diesen außergewöhnlichen Tagen finden viele von uns wieder Gefallen am Musizieren, an Brettspielen, Bücher lesen; werden kreativ mit Schere und Papier oder probieren neue Rezepte aus. Vielleicht wolltest du auch schon immer mal selber Brot backen? Du wirst sehen: Selber backen ist nicht schwer, macht Freude und ist jedes Mal ein Erlebnis!
Bei Christen spielt das Brot ja auch eine besondere Rolle: Wir feiern z.B. Abendmahl und brechen dabei das Brot, teilen es und verzehren es gemeinsam – ein Symbol der Gemeinschaft. Und Jesus selbst sagt zu uns: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ (Johannes 6,28) Inwiefern vermittelt dir dieser Zuspruch Mut, Hoffnung – und kann dich auf seine Weise heute sättigen?
Ach ja: >> Hier findest du ein leckeres Rezept für dein selbstgebackenes Brot…

„Leben“ (Alexa Feser)

Glauben dient Leben, denn unser Leben lebt zwischen extremen Polen, zwischen Hölle und Himmel, zwischen Abgrund und Überflug – Bergamo und Genesungen erzählen deutlich davon. Wenn wir dabei aber nicht mehr vom Leben morgen träumen können, ist die Hoffnung gestorben. „Wir müssen Glauben, dass dieser Weg ein gutes Ende nimmt…“, heißt es in diesem Lied. Glaube ist die Glut für jedes Hoffnungsfeuer. Und der Gottesglaube stützt schon immer diesen Hoffnungsglauben. Hoffend prophezeit der SeherJohannes am Ende der Bibel: „Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn dieses Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß sprach: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,4-5) Was hilft dir heute, glauben und hoffen zu können?

„Echo“ (Worship Elevation)

Du bist mittendrin: Schall- und Klangquellen um dich und in dir. „Der Mensch kann nicht nicht kommunizieren“, meinte der Kommuikationsforscher Paul Watzlawick. Stets sind wir passiv und aktiv Teil von Kommunikation. Wir hören, lesen, reden, singen, denken, schweigen etc. Mitten hinein in Ohnmachts- oder Allmachtsgefühle kommuniziert auch Gott mit uns. „Dies ist mein auserwählter Sohn; den sollt ihr hören.“ (Lukas 9,35) Darauf singt es sich hier so: „Deine Liebe hält an und wird nicht nachlassen – und ich fühle, wie sie in mir wie ein Echo herausbricht.“ Welche Echos gebe ich: Welche Streams und Schwingungen will ich heute verstärken, welche dissonanten Nebenklänge dämpfen? Worauf will ich Echo sein, gegenüber was Schalldämpfer?

„Dein Applaus“ (Joel Brandenstein)

Viele geben vieles, wenn nicht alles: An vielen Orten erleben wir derzeit kleine und große Helden, die: Hände reichen, Kranke versorgen, Ohren öffnen, schweigend begleiten, Geduld mit ihrem Kind haben, ein aufrichtendes Wort finden, auf die Rückerstattung der Mitgliedschaftsgebühr im Fitnesscenter verzichten, den Langsameren noch Klopapier überlassen, die darum beten, dass Gott mit seiner Kraft und Güte spürbar unter uns bleibt… Ich hörte, wie ein Arzt in der Lombardei mit seinen Kollegen mehr als alles gibt und gleichzeitig wieder von einem erkrankten alten Priester beeindruckt war, wie dieser noch 3 Wochen lang Menschen in seiner Umgebung mit tröstlichen Worten Mut machte – bevor er selber starb. „Wie kriegen die das alles hin?!“ – Vorhang auf und „Applaus“ all ihnen! Jesus schätzt diese Barmherzigkeit: „Was ihr einem dieser Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40) Wie und wem magst du heute diesen „Applaus“ geben, weil er für dich und andere da ist und die Welt bei Normaltemperatur hält? Schenkst du ihm ein lautstarkes Dankeschön und multiplizierst damit Heldenkräfte unter uns?

Stör-St(r)iche (Kurzfilm)

Urplötzlich viele Stör-Striche in diesen Tagen: Veranstaltungen durchgestrichen. Treffpunkte ausgestrichen. Ja, Menschenleben sogar gestrichen. Es werden derzeit viele Striche durch unsere Tages- und Hoffnungs-Rechnungen gemacht. Und sie hinterlassen in uns Spuren: Gefühle irgendwo zwischen Trauer und Wut. Liegt das Leben verfaltet vor der Mülltonne? Stör-St(r)iche…
Doch wenn wir glauben (können), öffnen sich lähmende Fixierungen: Selbst Stör-Striche können dann Teil eines neuen ansprechenden Bildes werden – und ich sehe Dinge in anderem Licht. Entdeckt nicht genau dies der Betende in Psalm 36,10, wenn er sagt: „In deinem Licht sehen bzw. erkennen wir Licht“?! Inwiefern werde ich freier zum Hoffen, Helfen, Arbeiten, Klagen, Beten, Ruhen, wenn ich mit Gottes Gegenwart rechne und die Dinge in seinem Licht betrachte?

„Wunderfinder“ (Alexa Feser & Curse)

Woran liegt es, ob du das Glas halbvoll oder halbleer siehst? Ob du inmitten der Krise noch Wunder entdeckst oder gar nichts mehr glaubst? – Ich will entdecken: Wie derzeit Menschen ein Zuhause gestalten; wie die Jugend des Handballvereins sich anbietet, Ältere und Erkrankte jetzt zu unterstützen; wie die Kirchenglocken von ihren Türmen immer noch Hoffnung läuten. Und will mich heute von IHM fragen lassen: „Erkennt ihr´s nicht? Ich will ein Neues schaffen. Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.“ (Jesaja 43,19) Welches Wunder wässert heute meinen Tag?

„Ich rufe Halleluja“

In Zeiten der Krise „Halleluja“ singen: Geht das?! In den Psalmen der Bibel wird dies oft trotzend eingeleitet: Mitten in Anfechtung, Angst und Krise ruft der Betende dann „und dennoch“ – und lässt seinen Blick von allem Unheil auf die heilsame Gegenwart Gottes hinüberwandern. Das umzäunt jede Krise und lässt sie nicht allmächtig sein. Mitten in den Dissonanzen erklingt so ein widerspenstiges hoffnungsvolles helles „Halleluja“ – getragen, gehalten, ermutigend. Klangvoll. Und du bist gefragt: Worauf blicken deine Augen heute?

„Nimm dein Herz in die Hand“ – PoetrySlam zum Thema Hoffnung

Jakob Böttinger zelebrierte in der Jugendkirche CHOY vergangenen Herbst an der „CurchNight“ diesen hoffnungsvollen Poetry-Slam. Heute ist er womöglich aktueller als heute. Lausche den Worten – und werde zum Hoffnungsträger.
>> Klicke einfach aufs Bild, um zu starten…




Corona macht nachdenklich…

Irgendwie schräg dieses Video, auch streitbar – und damit kann es zumindest spannende Diskussionen und ein noch einmal ganz anderes Nachdenken über die aktuelle Krise entfachen.
Doch kritisch fragen wir an: Ist der Virus und die Krise selbst etwas Gutes, nur weil wir ins Nachdenken kommen oder nun neue Formen der Solidarität entwickeln? Oder ist der Virus gar eine Strafe Gottes, die zum Umdenken führen will?! Und wie mögen schwer Erkrankte oder Angehörige von Verstorbenen über diese Ausführungen denken??! Inwiefern muss man Ursache und Wirkung bei der Bewertung deutlich unterscheiden?!
Und eine entscheidende Frage: Wie werden wir nach der Krise weiter machen?!
>> Klicke einfach aufs Bild, um zu starten…

Ich bin so viel mehr

Ich bin nie nur ohnmächtig, sondern mein Leben ist Teil einer viel größeren Geschichte: Gottes Geschichte mit unserer Welt. Johannes Falk singt es hier dir zu. Und gerade jetzt in der Krise gilt es, mich dessen zu erinnern: Zum einen lebt ER in mir, unabhängig, was sonst noch in meinem Körper vagabundiert; zum anderen schöpfe ich so Kraft, um in diesen Zeiten mit verantwortungsvoll einzubringen und zu lieben.

Den Kopf nicht in den Sand stecken

Adel Tawil u.a. singen hoffnungsvoll „Bis hierher und noch weiter“. Nimm dir Zeit, wach auf dieses Musikvideo zu lauschen und wahrzunehmen, dass der Kopf niemals in den Sand zu stecken ist. Denn sagt Jesus nicht am Ende des Matthäus-Evangeliums „Siehe, ICH BIN alle Tage bei euch“ (Mt 28,20)?! Der Song lässt diese Zusage nicht verstummen; er gewinnt dadurch vielmehr einen echten Grund. Also ein Lied für die Jünger Jesu?

Alle Tage bei euch

In dieses „99 seconds“ des Evang. Landesjugendwerks in Württemberg geht es ebenfals um die bleibende Nähe Jesu, dass er alle Tage bei uns ist. Gerade angesichts von Trauer und Ratlosigkeit ein Wort der Hoffnung!