Eine FATe Woche ist vorbei…

… und es war eine geniale, fordernde und erlebnisreiche Zeit: Rund 27 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 16 Jahren starteten am Montag, den 3. August, im CHOY in die Freizeit-Alternativ-Tage (= FAT). Jonas, der Kollege vom Jugendwerk und Paco waren sichtlich begeistert, da die Gruppe innerhalb eines Wochenendes von 10 auf 27 Personen heranwuchs. Einen Wehmutstropfen gab es leider schon vor dem Start zu verdrücken: Jonas konnte wegen eines Magen-Darm-Infekts nicht an der Woche teilnehmen. Was das Mitarbeitenden-Team wirklich sehr schade fand. Nichts desto trotz versammelten sich um 10 Uhr die ersten Jugendlichen und wir starteten in die Woche.

Beginnen wollten wir mit dem Live-Stream des 5-Sterne-Sommers vom Evang. Landesjugendwerk. Nachdem um 10:15 Uhr immer noch kein Stream online ging, kontaktierte Paco die Kollegen in Stuttgart. „Mit einem kleinen Schreck wurde mir mitgeteilt, dass der Stream erst in der folgenden Woche starten sollte“, meinte Paco etwas verdutzt. Eigentlich sollten in den Sommerferien die Freizeiten des Jugendwerks Calw stattfinden, die Freizeit-Alternativ-Tage oder kurz FAT, waren das Ersatzprogramm für diese Ausfälle. Wie sollte es da auch anders sein, als dass wir ins Sonderprogramm mit einer besonderen Situation starten mussten? Ein Hauptamtlicher fehlt, und der biblische Impuls ließ auch auf sich warten… Also improvisierten wir am ersten Tag und tauschten uns gemeinsam über unsere Erwartungen für die Woche und was wir von Gott sehen wollten aus. Ab Dienstag schauten wir mit der Methode „Bibel live“ in das Jona-Buch und fragten uns, was Gott zu uns sagen will. Jeden Morgen entdeckten und erlebten wir die Stimme Gottes aufs Neue und konnten unsere Fragen an den Text loswerden.

Bis auf drei Teilnehmende kamen alle Jugendlichen aus dem Gäu; und es war sehr bewegend, nach der langen Corona-Zeit direkt mit Menschen in Kontakt zu kommen. Das Team um Jessi Kopp, Marie Gehring, Raphi Pfrommer und Lea Gäckle wurde an unterschiedlichen Tagen durch weitere Teamer ergänzt. Sara Schulz, Michi Baumann, Hosea Böttinger und Johannes König waren zeitweise mit dabei. Es war schön wie das Team gemeinsam auf unvorhersehbare Momente reagierte und wie auch in diesem Bereich Beziehungen vertieft wurde. 

Fazit: Es war eine wundervolle Woche mit viel Spaß und Action, guten Gesprächen und Zeiten mit Gott. Eine Gruppe von Teilnehmerinnen aus Stammheim und Althengstett meinten: „Das können wir nächstes Jahr gerne zwei Wochen machen.“ Das ist wohl das beste Feedback, das man bekommen kann! Auch die Instagram-Posts, die im Nachhinein auf manchen Profilen online gingen, können das bezeugen. Wir von CHOY und dem EJW Calw sind unglaublich stolz und froh, dass wir trotz oder gerade wegen Corona und seinen Verordnungen dieses Abenteuer auf uns genommen haben und dadurch uns und den Jugendlichen eine geniale Zeit ermöglichen konnten. Eine Mutter meinte, dass dieses Stück Normalität im Alltag ihres Sohnes Gold wert ist. Wir freuen uns auf alles, was daraus erwachsen wird.